Florian Rast

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Hase Hase

von Coline Serreau | Deutsch von Marie Besson

Regie: Coline Serreau | Bühne: Momme Röhrbein

Kostüm: Jenny Schall

mit Katharina Thalbach, Anna Thalbach,

Nellie Thalbach, Pierre Besson, Philippe Besson, Markus Völlenklee, Johanna Schall/Anke Engelsmann, Raphael Dwinger, Marek Helsner, Florian Rast und Alexandra Broneske


Komödie am Kurfürstendamm im Schillertheater Berlin

Herr und Frau Hase können endlich etwas aufatmen: Drei ihrer fünf Kinder sind aus dem Haus, Herr Hase wird bald eine ordentliche Rente bekommen, der älteste Sohn ist dabei, sein Medizinstudium abzuschließen und der Jüngste, Hase, ist ein Mathegenie. Aber das Glück währt nicht lang, denn in der winzigen Wohnung der Hases suchen so viele Hilfsbedürftige Unterschlupf, dass sie aus allen Nähten zu platzen droht. Doch trotz der Enge und der Bedrohungen von außen hält die kleine Gemeinschaft fest zusammen und Mama Hase steuert das Schiff mit fester Hand durch den Orkan… „Hase Hase“ ist eine Hommage an die Familie, eine Komödie im besten Sinne, amüsant, verrückt und – obwohl vor mehr als 30 Jahren geschrieben – gesellschaftlich und politisch aktueller denn je. 1992 war sie der Sensationserfolg der Saison im Schiller Theater. Damals wie heute spielt Katharina Thalbach den kleinen Hase. Coline Serreau inszeniert ihre Neufassung des Stücks selbst.


Hiob

von Joseph Roth

Regie: Jasmina Hadžiahmetović | Ausstattung: Hella Prokoph

Dramaturgie: Lars Vogel


mit Magdalene Artelt, Christian Dieterle, Senita Huskić und Florian Rast


Vagantenbühne Berlin

Ein jüdisches Schtetl im zaristischen Russland: Inmitten von heißen Sommern und bitterkalten Wintern führt der Lehrer Mendel Singer ein Leben, das von Armut und Entbehrungen, von Ritualen und Gottesfurcht geprägt ist. Dann trifft den frommen Mann ein Schicksalsschlag: Sein viertes Kind, der Sohn Menuchim, kommt mit einer Behinderung zur Welt. Als Mendel Singer in der Hoffnung auf ein besseres Leben beschließt, nach Amerika auszuwandern, muss die Familie den kranken Sohn schweren Herzens zurücklassen.

Die bohrenden Zweifel an dieser Entscheidung sind erst der Beginn von Mendels Leidensweg. In Amerika bleibt er ein Fremder und Außenseiter. Nach und nach stürzen die Grundpfeiler seiner Existenz ein, als er seine Söhne, seine Frau und schließlich die Tochter verliert. Er beginnt zu zweifeln. Was ist das für ein Gott, der ein solches Unglück zulässt? Mendel gerät an die Grenzen seiner bislang unerschütterlichen Duldsamkeit. Plötzlich hinterfragt er die letzte Konstante seines Lebens: das Vertrauen in seinen Gott.

Der österreichische Schriftsteller Joseph Roth erzählt in seinem 1930 erschienenen Roman eine Geschichte, die bis heute gültige existenzielle Erfahrungen in den Blick nimmt: Emigration und Heimatlosigkeit, Verzweiflung und Glaube, Tradition und Identitätsverlust. In einer Sprache, die Kargheit und Poesie auf unnachahmliche Weise vereint, macht Roth aus der biblischen Hiobs-Vorlage eine berührende Geschichte des 20. Jahrhunderts.

Die in Berlin lebende Regisseurin Jasmina Hadžiahmetović hat Roths großes Existenz- und Seelendrama für die Vaganten Bühne bearbeitet.

weitere Vorstellungen:

29.01. 20:00 Uhr

30.01. 20:00 Uhr

31.01. 20:00 Uhr

11.02. 20:00 Uhr

12.02. 20:00 Uhr

13.02. 20:00 Uhr

21.03. 20:00 Uhr

24.03. 20:00 Uhr

25.03. 20:00 Uhr


Der zerbrochne Krug

von Heinrich von Kleist | Regie: Frank-Lorenz Engel

Rolle: Ruprecht

Premiere 23.05.2020

Schneeweißchen und Rosenrot

ein Märchen der Brüder Grimm | Regie: Dennis Krauß

Rolle: Prinz

Dorfrichter Adam steht ein anstrengender Gerichtstag bevor. „Ein Krug. Ein bloßer Krug, dem Amte wohlbekannt“ ist Verhandlungsgegenstand. Dieser ist in der Nacht zerbrochen und nun beklagt die Besitzerin Marthe Rull den Bauernsohn Ruprecht Tümpel als Täter. Für Gerichtsrat Walter wirft nicht nur Adams Prozessführung, sondern auch sein lädierter Zustand und das Fehlen seiner Amtsperücke Fragen auf. Im Laufe des Tages werden sogar die Fußspuren des Teufels im Schnee entdeckt und beinahe die ganze Welt scheint in Scherben zu zerbrechen.


Premiere 06.06.2020

Die beiden bezaubernden Mädchen Schneeweißchen und Rosenrot leben in einer Hütte im Walde, wo sich die zu Damen heranreifenden Schwestern um ihre Mutter kümmern. Von den Tieren des Waldes fürchteten sie kein Unheil. Eines Abends klopft ein Bär an ihre Türe und begehrt Einlass und Schutz vor der winterlichen Kälte vor ihrem heimischen Herd. Als der Frühling naht, macht er sich auf, seinen Schatz zu hüten, auf den es die Zwerge abgesehen haben. Auf ihrem üblichen Weg durch den Wald treffen die beiden Schwestern immer wieder auf einen habgierigen und diebischen Zwerg, den sie gleich dreifach aus seinem selbstverschuldeten Unglück befreien. Sein Undank wird ihm zugleich sein Verderben. Als er dem Bären, der ihn haschen will, die Mädchen als Mahlzeit vorschlägt, erhält er seine gerechte Strafe. Plötzlich fällt dem Bären seine Haut ab und hervor tritt ein schöner goldgekleideter Prinz. (...)

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